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| Praktische Gefahrgutübung am 02.05.2007 von 18:00 - 22:00 Uhr | Nach der Theorie jetzt die Praxis
Es brennt nicht und es qualmt nicht, jedenfalls nicht zwangsläufig. Manchmal riecht es nicht einmal und es ist auf den ersten Blick gar nichts zu erkennen. Und trotzdem ist höchste Vorsicht geboten. Gefahrgutunfälle gehören zu den gefährlichsten Situationen, mit denen die Feuerwehr konfrontiert werden kann. Auch die Situation, die sich der zuerst eintreffenden Ortsfeuerwehr Horstedt am Mittwochabend beim Feuerwehrhaus Achim bot, hatte zunächst gar nichts Dramatisches an sich. Ein Behälter stand dort, eigentlich ziemlich unscheinbar, wenn da nicht die Flüssigkeit gewesen wäre, die an der Seite herausplätscherte.
Auf diese harmlose aussehende Lage reagierte Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Werner Böhm mit der Alarmierung des Gefahrgutzuges und wies seine Einsatzkräfte an, vorsorglich eine Wasserversorgung aufzubauen. Nacheinander rückten dann die Kräfte der Gefahrgutgruppe der Samtgemeinde Thedinghausen unter der Leitung von Norbert Müller und ein Teil des Gefahrgutzuges der Stadt Achim unter der Leitung von Heiko Krokowski mit ihren Fahrzeugen an. Zielgerichtet und ohne Hektik liefen die vorbereitenden Arbeiten für den Gefahrguteinsatz ab, wobei die Horstedter Feuerwehrleute die knapp 50 Fachkräfte der Gefahrgutgruppen unterstützten.
Die Spezialkräfte in den Vollschutzanzügen, die im Ernstfall als einzige hinter die Absperrung und direkt zum Einsatzort gehen dürfen, dichteten das Leck in dem Behälter ab und pumpten die Flüssigkeit mit einer Gefahrgutpumpe um. Zwischenzeitlich musste noch ein vermeintlich ohnmächtig gewordener Feuerwehrmann aus dem Gefahrenbereich herausgebracht werden.
Nach rund 90 Minuten war die Übung beendet. In der Abschlussbesprechung zeigten sich die Verantwortlichen mit dem Ablauf und dem Ausbildungsstand sowie der Zusammenarbeit der Einsatzkräfte sehr zufrieden. Wie bereits bei der theoretischen Unterweisung in Horstedt deutlich gemacht, wurde hier in der Praxis veranschaulicht, wie wichtig im Ernstfall das Wissen um die Gefahren und eine überlegte Vorgehensweise für jedes Mitglied einer auch noch so kleinen Ortsfeuerwehr sind. Schließlich werden nach wie vor die meisten gefährlichen Stoffe auf der Straße transportiert und die Lastwagen weichen immer häufiger auf kleine Landstraßen aus, um Staus auf der Autobahn zu umfahren.
Fotos:

Steffi und Florian bereiten sich auf ihren Einsatz vor
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Werner behält den Überblick...
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