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| Ölwehrübung am 05.05.2007 von 09:30 - 12:30 Uhr | "Ölunfall auf der Weser" – so lautete das Übungszenario für die Ölwehrübung am Sonnabend an der Eytermündung bei Eißel. Unter Federführung der Feuerwehrtechnischen Zentrale und mit Unterstützung spezieller Kräfte der Ortsfeuerwehr Verden übte die Feuerwehr Horstedt das Errichten einer 60 Meter langen Ölsperre in der Weser. Horstedt gehört zu den insgesamt sieben Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis, die für diese Aufgabe über eine spezielle Zusatzausbildung verfügen und regelmäßig theoretisch und praktisch geschult werden.
Festpunkt setzen, Ölsperre vorbereiten und am Ufer entlang legen und Anker und Zugseile befestigen – das waren nur einige der Aufgaben, die die fünf Horstedter Frauen und vier Männer unter der Anleitung von Kreisschirrmeister Wolfgang Wendt und seinem erfahrenen Team im Rahmen der Übung erfüllen mussten. Nachdem das Boot der Feuerwehrtechnischen Zentrale die so vorbereitete Ölsperre ins Wasser gezogen hatte, diskutierten die Feuerwehrleute über deren Lage im Wasser, die im Ernstfall dann folgenden Schritte und die zu beachtenden möglichen Gefahren. Anschließend zogen alle gemeinsam die Ölsperre nebst Anker schweißtreibend und mit viel Körpereinsatz an einem Seil wieder ans Ufer. Zwei Mal wurde die Ölsperre so komplett auf- und wieder abgebaut, wobei der Kreisschirrmeister mit dem Kenntnisstand und der Leistung der Horstedter höchst zufrieden war.
Nach der zweiten Übung am Nachmittag mit der Ortsfeuerwehr Intschede gab die Wasserschutzpolizei, die gemeinsam mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Verden die Weser während der Übung voll gesperrt hatte, den Fluss schließlich wieder für die Schifffahrt frei.
Fotos:

Die vorbereitete Ölsperre wird ans Ufer gebracht
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Nach der anstrengenden Übung schmeckt das leckere Essen besonders gut
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